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Prof. Dr. Edward G. Krubasik Porträt schmal

Prof. Edward G. Krubasik

Erfahren in der Technologiebranche

Sein Studium der Physik, die Promotion in Kernphysik und eine MBA-Ausbildung bei INSEAD prägten die Arbeit von Prof. Edward G. Krubasik. Seine Aufgaben verlangten immer, logische und nachhaltige Problemlösungen zu entwickeln und mit dem Fokus auf praktische Resultate umzusetzen.

Mit diesem Grundsatz und seinem Technologiefokus unterstützte Edward Krubasik zahlreiche Unternehmen der High-Tech-Branche in Projekten der Unternehmensberatung McKinsey & Company, sowohl in den USA als auch in Europa. Als Principal und Director baute er in Deutschland und Europa die Beratungspraxis für Innovations- und Technologiemanagement auf und übernahm später die weltweite Leitung dieser Praxis und des europäischen Elektronik- und Aerospace-Sektors.

Nach 23 Jahren bei McKinsey folgte eine neue Herausforderung: Der Aufsichtsrat von Siemens wählte Edward Krubasik 1996 in den Zentralvorstand – seit 25 Jahren der erste Direkteinstieg von außen in das oberste Führungsgremium des Technologiekonzerns. Dort übernahm er zunächst die Verantwortung für Corporate Technology und die drei Industriebereiche. Edward Krubasik war verantwortlich für die Sanierung des Anlagenbaus und die Gründung des erfolgreichsten Industriebereichs Automation and Drives.

Nach positiver Neuausrichtung dieser Bereiche übertrug man Edward Krubasik bald darauf das Turnaround-Management des Transportbereichs und die Reorganisation des Automobilelektronikbereichs mit der Akquisition von VDO. Turnarounds und die Integration von Akquisitionen bestimmten die Arbeit von Edward Krubasik bei Siemens, häufig in der Rolle als aktiver Aufsichtsrats-Vorsitzender unabhängiger AGs: Dazu gehörte die erfolgreiche Integration und Restrukturierung neuer auf Basis von Akquisitionen geschaffener Bereiche wie Siemens Building Technology AG, Siemens Dematic AG und Siemens VDO Automotive Electronics AG. Expansion in Europa, USA und Asien war dabei immer Teil der Wertsteigerungs-Strategie für diese Geschäfte.

Edward Krubasik unterstützte diese Internationalisierungs-Strategie auch als Vorsitzender des Aufsichtsrats für Siemens France SA, Siemens Belgien SA und AR-Mitglied in skandinavischen Siemens-Gesellschaften.

Edward Krubasik wurde in eine Reihe von Aufsichtsräten und Unternehmensbeiräten von Unternehmen in Deutschland, Frankreich, USA und Japan gebeten. In vielen Fällen konnte er zu einer positiven Entwicklung dieser Unternehmen beitragen durch Strategien zu Produktivitäts-Steigerung und internationalem Wachstum, unterstützt durch Akquisitionen und Innovationen.

Neben der betriebswirtschaftlichen Perspektive auf Innovation und Wachstum widmete sich Edward Krubasik parallel immer auch wirtschaftspolitischen Fragestellungen: Durch McKinsey-Arbeiten für die Monopolkommission und später als Siemensvorstand durch die Arbeit in Verbänden und Gremien. Als Präsident des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), des europäischen Dachverbands der Maschinenbau- und Elektroindustrie (ORGALIME), als Vorsitzender des Wachstums- und Innovations-Gremiums im Wirtschaftsrat Deutschland, als Mitglied des deutschen Rats für Nachhaltige Entwicklung oder als Mitglied im Steering Committe der World Investment Conference – in allen Gremien setzte sich Edward Krubasik mit großem Engagement dafür ein, die politischen Rahmenbedingungen für Innovation, Investitionen, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum in Deutschland und Europa zu verbessern.

Edward Krubasik arbeitete darüber hinaus als Aufsichtsrat und Beirat in zahlreichen Unternehmen in Deutschland, Frankreich, USA und Japan. Häufig konnte Edward Krubasik zu einer positiven Entwicklung dieser Unternehmen beitragen, mit Hilfe einer kontinuierlichen Produktivitäts- und Wachstums-Strategie, unterstützt durch Innovation und Akquisitionen.

Diese Tätigkeiten setzt Edward Krubasik auch nach seiner aktiven Zeit bei Siemens fort. Heute engagiert er sich im Wirtschaftsbeirat Bayern, führt seine langjährige Tätigkeit im World-Investmentforum von La Baule fort und gibt sein Wissen an Aufsichtsräte im INSEAD International Directors Program weiter, sowie an Master-Studenten der Technischen Universität München.

Als Leiter des Musikgremiums im Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft im BDI setzt sich Edward Krubasik außerdem für die Förderung junger Künstler durch Musikwettbewerbe und Auftrittsmöglichkeiten ein.

Zurück zur Physik – Edward Krubasik wurde 2013 zum designierten Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft gewählt und hat im April 2014 die Präsidentschaft übernommen.